Festival de Sevilla

Sevilla, die Perle Südspaniens, das Tor nach Afrika, ist nicht nur wegen seiner Lage inmitten einer wunderschönen und aufregenden Landschaft bekannt, die Stadt ist auch ein Hort der Kultur und des künstlerischen Lebens. Vom langen Atem der Geschichte zeugen Architektur und eine fesselnde Museumsvielfalt. Doch auch und gerade zeitgenössische Kunst spielt in Sevilla eine große Rolle und seit dem Jahre 2001 veranstaltet die Metropole zudem das weithin bekannte Festival de Sevilla. Ein spannendes Filmfestival, welches zahlreiche Projekte bekannter und noch nicht bekannter Filmemacher in berühmten Spielstätten wie dem Nervion Plaza oder dem Theater Lope de Vega zur Aufführung bringt. Den Verantwortlichen des Festivals geht es dabei um den Dialog zwischen Publikum und Künstler und um das Gespräch zwischen Generationen von Filmschaffenden.
Ziele sind die Verbreitung und Präsentation des europäischen Films. Auch neue Medien, die oft ganz unterschiedliche kinematografische Ausdrucksformen verwenden, kommen oft zum Einsatz, was das Festival de Sevilla zu einer ganz besonders innovativen und Zukunftsweisenden Veranstaltung macht. Hier geht es wirklich um den Film und den Künstler und weniger um blasierte rote Teppiche und das angeblich so wichtige Schaulaufen! Eine Jury, gespickt mit Fachleuten, Journalisten und Künstlern, vergibt für herausragende Leistungen die Auszeichnungen Giraldillo de Oro und Giraldillo de Plata, dazu wird auch stets noch ein Sonderpreis verliehen.
Aufgrund seiner eigenwilligen, in jedem Fall jedoch eindrucksvollen Geschichte und Bauarchitektur ist Sevilla wie geschaffen für filmische Erlebnisse. Verwinkelte Gassen, breite Straßen, Stadtmauern und unzählige historische Gebäude, die zum Teil für das Festival mit einbezogen werden – die Stadt verspricht viel und hält noch mehr. Die Konzentration auf unterschiedliche Europäische Länder verspricht zudem jedes Jahr auf Neue sehr interessante Einblicke in das Schaffen von Künstlern in Ländern wie Russland, die sonst eher wenig Beachtung finden. Genauere Auskünfte bietet das Internet, dort kann man seinen Besuch beim Festival de Sevilla in Ruhe planen und sich über das Programm und die möglichen Events ausgiebig informieren.
Für mehr Informationen über das Festival besuchen Sie folgende Website: http://festivalcinesevilla.eu/en

 

„Und wenn wir alle zusammenziehen?“ – Ein Film übers Altwerden in Gemeinschaft

Das rasante Altern unserer in erster Linie westlichen Gesellschaften ist bekannt und wird von Politik, Wirtschaft und auch der Kultur intensiv diskutiert. Jüngstes Beispiel für ein gelungenes künstlerisches Schaffen ist der Kinostreifen “Und wenn wir alle zusammenziehen?“, der die Erlebnisse von Rentnern, die sich in einer WG zusammenraufen, in geschickter Ironie und mit viel Herz und filmischem Können darstellt.
Die Beteiligten sind allesamt französische Individualisten, die Briten nicht sonderlich mögen, dafür aber gern dem Wein zusprechen und auch der Liebe noch längst nicht abgeschworen haben. Annie, Jean, Jeanne, Albert und Claude heißen die Protagonisten und als deren Alltag immer beschwerlicher wird, beschließen sie die Gründung einer Wohngemeinschaft. Als gemeinsames Haus fungiert künftig das ein wenig seltsame, in jedem Fall aber geeignete Anwesen von Annie, das groß genug für alle ist und zudem auch den richtigen Charme für die Altersgenossen aufweist.
Nicht nur die Probleme des Alltags, das Kochen und ungeliebte Putzen, sorgen für Wirbel, auch so manches zurückliegende Ereignis wie die vergessene (oder verdrängte) Affäre bringen die Alten richtig auf Trab! Sie müssen sich und ihre Freundschaft beweisen, zusammenstehen und manche knifflige Herausforderung lösen – beste Unterhaltung ist also garantiert!Botschaft des Streifens: Alt werden ist zwar nicht gerade das Beste auf dieser Welt, aber es ist akzeptabel, vor allem und gerade wenn man in Frankreich alt werden kann! Rüstige Senioren, das ist das Thema, sind sehr wohl in der Lage und auch willens, ihr Leben und ihren Lebensabend in Würde, Witz und Verlässlichkeit zu verbringen. Der Film weckt Interesse und Verständnis für die Sorgen der älteren Generationen und er stellt zudem auch eine ganz entscheidende Entwicklung dar: Immer mehr Menschen erreichen das Rentenalter und nicht selten stellt sich ihnen dann die Frage nach Sinn und Bedeutung des eigenen Daseins. Hinzu kommen die Widrigkeiten eines schwächeren Körpers, die der Film „Und wenn wir alle zusammenziehen?“ in melancholisch – humoristischer Weise darstellt und beleuchtet.
Zusammengefasst also ein wirklich aktueller und zugleich sehr unterhaltsamer Film. Er zeigt die Herausforderungen, welchen sich alte Leute stellen müssen und er zeigt die Erfolge, die sich durch Lebensmut und Freundschaft erzielen lassen, sympathisch und trotzdem deutlich.

Pflegekräfte aus Polen – die Alternative zu Heim und Einsamkeit!

Viele Menschen sind im Alter auf fremde Hilfe angewiesen. Dieser Umstand betrifft zudem immer mehr Leute, schließlich altert Deutschland rapide und so überrascht es kaum, dass die Frage nach Pflege und Betreuung im Alter immer wichtiger wird. Gerade das Altersheim erscheint dabei vielen Senioren wenig attraktiv, ähnelt es doch in der Regel mehr einem Krankenhaus denn einem schönen Platz für den Lebensabend. Auf der Suche nach Alternativen kann man sich zum Beispiel mit einer Pflegekraft aus Polen beschäftigen.
Die Agentur help4seniors aus Düsseldorf vermittelt ausgezeichnete Fachkräfte aus unserem östlichen Nachbarland. Noch vor ein paar Jahren war das gar nicht so einfach und es brauchte 2011 erst die vollständige Freizügigkeit für alle EU – Bürger, um fleißigen Polen eine legale Chance auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Einziges Problem: Fachsprachlich heißen die Polen bei uns nicht direkt Pfleger, sondern Haushaltshilfen, da die üblichen pflegerischen Dienste, zu denen gerade auch medizinische Verfahren gehören, weiterhin nur für deutsche Unternehmen und Arbeitnehmer erlaubt sind. Aber alles, was sonst so in einem Seniorenhaushalt anfällt, wird durch die Kräfte von help4seniors zuverlässig und kompetent erledigt.
Bei diesen Haushaltshilfen handelt es sich in der Regel um hervorragend ausgebildete Pfleger, die in Polen entweder keine Arbeit oder nur eine sehr schlecht bezahlte finden. In Deutschland können sie – von den erwähnten medizinischen Verfahren – quasi alles durchführen, was wichtig ist: Waschen, Rasieren, beim Essen helfen, Einkaufen, Putzen und vor allem für Unterhaltung sorgen! Gerade die Einsamkeit ist oft ein großes Problem und so entscheiden sich viele Senioren schweren Herzens doch für ein Heim. Doch das ist nicht nötig, hilft eine Pflegekraft aus Polen doch effektiv und preiswert bei der Verrichtung aller möglichen Dinge.
Wer sich für eine solche polnische Hilfe interessiert, nimmt einfach zu help4seniors Kontakt auf. Dort werden dann die erforderlichen Daten aufgenommen, Wünsche und Anforderungen vermerkt und innerhalb kürzester Zeit schlägt die Agentur die entsprechenden Pfleger vor. Diese sprechen fast immer gutes Deutsch, sind erfahren und werden zudem auch sorgfältig geprüft.
Die Kosten bewegen sich im akzeptablen Bereich: Neben den Kosten für die Vermittlung selbst, die sich je nach Vertragsgestaltung jährlich auf maximal 680 Euro summieren können, kommt die eigentliche Bezahlung der Pflegekraft, die sich zwischen 1400 und 1800 Euro bewegt. Davon wird die Pflegerin in Polen bezahlt und zudem die vermittelnde Behörde / Agentur.
Interessierte können Bewerberprofile in Ruhe studieren und sich jene Haushaltshilfe aussuchen, die wirklich zum betreuenden Senioren passt. Der Pflegeplan wird dann gemeinsam erstellt.